- 05.03.2022, 13:29:58
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Hilfskonvoi aus Niederösterreich nach Moldawien unterwegs
LH Mikl-Leitner: „Wir stehen an der Seite der Ukraine und der Republik Moldau“
Utl.: LH Mikl-Leitner: „Wir stehen an der Seite der Ukraine und der
Republik Moldau“ =
St. Pölten (OTS/NLK) - Am heutigen Samstag ist ein Hilfskonvoi vom NÖ
Feuerwehr- und Sicherheitszentrum Tulln nach Moldawien gestartet.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Martin Eichtinger,
der ukrainische Honorarkonsul Lube Marc-Milo, die Geschäftsträgerin
der Botschaft der Republik Moldau Dorina Roman sowie Vertreter von
Zivilschutzverband und Jugendorganisationen verabschiedeten zur
Mittagszeit die fünf Sattelschlepper und zwei Begleitfahrzeuge des
Zivilschutzverbandes mit Hilfsgütern für ukrainische Flüchtlinge in
Moldawien.
„Es ist einfach beeindruckend, wenn man in diese Runde schaut, die
stellvertretend für Tausende Menschen steht, die hier geholfen
haben“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner heute bei der
Verabschiedung der Hilfslieferung und verwies auf die Plattform
noehilft.at, die alle Hilfsmaßnahmen von Geld- über Sachleistungen
bis zur Zur-Verfügungstellung von Unterkünften koordiniert. „Wir
stehen weiter an der Seite der Ukraine und der Republik Moldau. Denn
wir alle haben die Bilder der letzten Tage im Kopf, mit den vielen
Toten und Geflüchteten. Bilder, wo sich Frauen und Kinder von ihren
Männern und Vätern verabschieden“, so die Landeshauptfrau. Der Krieg
sei zurück in Europa, „eine Tatsache, die wir uns nie vorstellen
konnten. Jetzt ist es Realität.“
Die Landeshauptfrau unterstrich daher ihr klares „Ja zur Ukraine, den
Menschen in der Ukraine und jenen Ländern, die sich rund um die
Ukraine befinden und helfen.“ Sie verwies speziell auf die Republik
Moldau, einem der ärmsten Länder Europas. Der niederösterreichische
Hilfskonvoi werde sich nun auf den Weg in die Hauptstadt Chisinau
machen und 25.000 Pakete und 75.000 Windeln überbringen. „Die Güter
müssen auf dem raschesten Weg dorthin kommen, wo sie gebraucht
werden. Der Transport wird über 20 Stunden dauern“, so Mikl-Leitner,
die einmal mehr dem Zivilschutzverband, den Jugendorganisationen, der
Feuerwehr und der gesamten Zivilbevölkerung für die breite
Solidarität dankte.
Landesrat Martin Eichtinger ist „wirklich stolz auf die Hilfe“ und
sprach von einer „großen Anstrengung, dass wir den Konvoi auf die
Reise schicken können. Ich wünsche dem Konvoi alles Gute, dass die
Fahrer gut nach Hause kommen und dass die Hilfe dort ankommt, wo sie
nötig ist.“ Seinen Dank richtete der Landesrat unter anderem allen
Nachbarländern der Ukraine aus, die Hilfe anbieten, der
Landeshauptfrau für die Koordinierung der Hilfe, der Republik Moldau,
den Botschaftern der Ukraine, Ungarns, Rumäniens, der
österreichischen Botschaft in Chisinau sowie der
Industriellenvereinigung, dem Zivilschutzverband und allen
Jugendorganisationen.
Von einem „ergreifenden Tag“ sprach NÖ Zivilschutzverband-Präsident
Christoph Kainz: „Die Initiative hat gezeigt: wer rasch hilft, hilft
doppelt. Es ist ein unheimliches Zeichen der Solidarität, der
Transport ist ein starkes Zeichen der niederösterreichischen
Zivilgesellschaft.“ Weiters zu Wort kam der Honorarkonsul der
Ukraine, Lube Marc-Milo, der sich im Namen der Ukraine bedankte:
„Diese Hilfe ist neben der materiellen Hilfe eine unglaubliche
mentale Unterstützung. Vielen Dank!“ Geschäftsträgerin Dorina Roman
von der Botschaft der Republik Moldau zeigte sich „sehr beeindruckt
von der Hilfe durch die Bevölkerung und vor allem den jungen Menschen
in Niederösterreich, die tatkräftig mitgearbeitet haben.“ Man sei in
der Region mit einer neuen Lage konfrontiert, „wir müssen versuchen
in Moldau die flüchtenden Menschen zu unterstützen. Ein großer Dank
an Niederösterreich für diese Unterstützung“, so Dorina Roman
abschließend.
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