• 05.03.2022, 15:30:08
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  • OTS0029

Erste Woche Parkpickerl: Maßnahmen zeigten Wirkung

LR Schleritzko: „Bei betroffenen Bus- und Bahnlinien verspüren wir einen Fahrgastanstieg von 5-10% - genau darauf haben wir uns gut vorbereitet“

Utl.: LR Schleritzko: „Bei betroffenen Bus- und Bahnlinien verspüren
wir einen Fahrgastanstieg von 5-10% - genau darauf haben wir
uns gut vorbereitet“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - Am 1. März trat in der Bundeshauptstadt Wien
das flächendeckende Parkpickerl in Kraft. Somit wurden Bezirke wie
beispielsweise Liesing oder Floridsdorf zur Kurzparkzone, die bislang
von Pendlerinnen und Pendlern der gesamten Ost-Region als
Zwischenhalt für ihr Auto am Weg zum Arbeitsplatz genutzten wurden.
Die Ausweitung des Parkpickerls hatte demnach direkte Auswirkungen
auf die Umlandgemeinden Wiens. Seitens des Landes hat man sich auf
die Ausweitung gut vorbereitet. Und auch die Gemeinden setzten
individuelle Maßnahmen um auf die geänderten Rahmenbedingungen zu
reagieren.

Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko dazu: „Die erste Woche hat uns
gezeigt, dass wir uns als Land Niederösterreich gut auf die
veränderten Umstände vorbereitet haben. Unsere Maßnahmen zeigen
Wirkung. Das sehen wir beispielsweise an der neu geschaffenen
Buslinie von Korneuburg nach Floridsdorf, die schon jetzt sehr gut
angenommen wird. In Summe sprechen wir von einem Anstieg an
Öffi-Nutzern von fünf bis zehn Prozent - damit haben wir gerechnet
und darauf haben wir uns gut vorbereitet.“

Mit dem Auto zum nächstgelegenen hochrangigen öffentlichen
Verkehrsnetz und von dort aus mit den Öffis nach Wien zum
Arbeitsplatz – für viele Niederösterreicherinnen und
Niederösterreicher war das bereits bis zum 1. März gelebte Praxis.
Doch mit dem Parkpickerl mussten viele NÖ Pendlerinnen und Pendler
ihr eigenes Mobilitätsverhalten neu denken. Für jene, die jetzt auf
den öffentlichen Verkehr umsteigen, hat das Land Niederösterreich bis
zum 1. März in Summe rund 2.000 neue Pkw-Stellplätze und 700
Zweiradstellplätze geschaffen. Insgesamt stehen mit März 2022 also
rund 42.000 Pkw-Stellplätze zur Verfügung – alleine 32.000 davon im
Wiener Umland.

Alle Blicke richteten sich somit am 1. März auf die P&R-Anlagen des
Landes. Doch eine Überlastung konnte nicht festgestellt werden.
Erhebungen des Landes in Zusammenarbeit mit der ÖBB zeigten eine
Auslastung im Durchschnitt von 66 Prozent. „Wir haben gewusst wir
müssen handeln – das haben wir auch bestmöglich getan und mit
Provisorien und Ausbauten der P&R-Anlagen auf das Mehraufkommen
reagiert. An der Auslastungsgrenze sind wir in keiner der Anlagen
angelangt“, hält Schleritzko fest.

Um die Pendlerinnen und Pendler über Alternativen aufzuklären hat das
Land Niederösterreich eine eigene Infowebseite sowie eine
Beratungshotline des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) ins Leben
gerufen. Enthalten sind beispielsweise Ticketinformationen des VOR,
der VOR AnachB Rechner, bei dem jedem und jeder ein individueller
Rechner der Wegstrecke angeboten wird sowie allgemeine Informationen
über das Pendeln von und nach Wien.

„Mit 1.000 Aufrufen pro Tag und in Summe rund 17.000 aktiven
Besuchern der Webseite können wir auch hier eine positive Bilanz
ziehen. Wir wollen die Webseite in Zukunft stetig erweitern, um den
Menschen auch in Zukunft zu zeigen welche Möglichkeiten es gibt, sein
individuelles Mobilitätsverhalten klimafit und zukunftsorientiert zu
gestalten“, so Schleritzko abschließend.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Jan Teubl, BSc., Telefon
02742/9005-12345, E-Mail: [email protected].

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