- 20.08.2020, 10:03:33
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Ob blond, ob braun: Folge acht der ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ mit sechs neuen Singles auf Partnersuche
Am 24. August um 20.15 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 24. August um 20.15 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Zum vorletzten Mal in diesem Sommer begeben sich am
Montag, dem 24. August 2020, um 20.15 Uhr in ORF 2 Singles aus ganz
Österreich bei den ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ auf
Partnersuche. In Folge acht der aktuellen Staffel porträtiert Nina
Horowitz je drei Damen und Herren, die diesmal zwischen 39 und 59
Jahre alt sind und aus Niederösterreich, Kärnten und Tirol kommen.
Dazu zählen u. a. Petra, die Selfies wie Horrorfilme liebt und einen
Kuschelbären an ihrer Seite braucht, oder auch Mirko, der mit Sohn
und Katze zusammenlebt und sich zu seinem Glück noch eine zweibeinige
Katze wünscht – ganz nach dem Motto „Ob blond, ob braun …“.
Die sechs Kandidatinnen und Kandidaten dieser Woche im Überblick
Horst, 59-jähriger Fleischhauer in Pension aus Niederösterreich, war
20 Jahre verheiratet und hat aus dieser Beziehung vier Kinder. Leider
zerbrach die Ehe. Für den Mostviertler folgte eine harte Zeit. Horst
traute sich am Anfang nicht einmal, im Ort einkaufen zu gehen: „Ich
hab mich geniert. In so einem kleinen Dorf, da redet jeder.“ Jetzt
haben seine Töchter ihn doch überredet, sich einen Schubs zu geben
und sein Glück bei den „Liebesg’schichten“ zu versuchen. Die neue
Dame an seiner Seite soll mitten im Leben stehen: „Ich brauche gar
nichts Außergewöhnliches. Sie muss nicht besonders blond sein oder
einen großen Busen haben. Hauptsache das Herz ist am rechten Fleck“,
sagt Horst im Interview. In Corona-Zeiten ist das Singledasein noch
herausfordernder, findet der Pensionist: „Man überlegt sich gut,
bevor man jemanden umarmt oder ein Busserl gibt.“ Aber, wenn man sich
das dann gut durchdacht hat, kann es mit der Liebe schon was werden.
Dann darf die Neue „sogar eine Wienerin sein. Wenn sie nicht zu viel
redet“, scherzt Horst. Weil, „Schmäh führen gehört einfach zum Leben
dazu.“
Petra, 54-jährig, arbeitssuchend, aus Niederösterreich, hat ein
spezielles Hobby: „Selfies machen.“ Gern richtet sich die zweifache
Mutter in Ruhe her, um dann schöne Handyfotos von sich zu machen: „Es
können gar nicht genug sein“, lacht sie. Im Moment hat Petra leider
viel Zeit, sie sucht Arbeit, weil die Großveranstaltungen, auf denen
die Garderobiere arbeitet, wegen Covid-19 abgesagt wurden. Aber,
tröstet sie sich: „Ich bin genügsam und keine Materialistin. Was ich
nicht ändern kann, muss ich hinnehmen.“ Die Niederösterreicherin war
dreimal verheiratet, aber die Ehen gingen in die Brüche. Petra
wünscht sich jetzt einen neuen Mann an ihre Seite, der groß und
kräftig ist. Eine Glatze findet sie bei Männern übrigens auch sexy.
Und betont: „Ich brauche einen Kuschelbären, der mich an der Hand
nimmt und lenkt.“ Auch der Sexualität soll in der Beziehung Platz
gewidmet sein: „Ich genieße die Liebe mit jeder Faser meines
Körpers.“ Die Singledame mag schräge Musik und Horrorfilme. Wenn der
neue Partner sich fürchtet, macht das gar nichts: „Er darf sich gern
bei mir ankuscheln.“
Mario, 39 Jahre, Angestellter aus Tirol, ist begeisterter Fan von
Star Trek, Raumschiff Enterprise und Knight Rider. Er musste schnell
erwachsen werden, als er mit 23 Jahren Vater wurde. Jetzt nutzt der
Kandidat die Zeit, um „mit meiner Tochter wieder kindische Dinge zu
tun. Ich nutze jede Gelegenheit, um Sachen zu machen, die ich mich
früher niemals getraut hätte.“ Vor ein paar Jahren hatte Mario noch
Höhenangst, heute sucht er bei Hochschaubahn-Fahrten seinen
Geschwindigkeits-Kick. Der Singlemann verkleidet sich gern und spielt
mit seiner Ukulele Klassiker seines Idols David Hasselhoff. Der
gebürtige Oberösterreicher zog wegen der Liebe nach Tirol, die
zweieinhalbjährige Beziehung hielt nicht: „Es hat damit geendet, dass
der Nachbar hübscher war, das hat natürlich weh getan.“ Mittlerweile
ist Mario, der in Tirol bleiben will, bereit für eine neue Frau in
seinem Leben. Dass er sich nicht gründlich vorbereitet hätte, können
ihm die Damen wahrlich nicht vorwerfen: „Ich hab sogar schon im
Kleiderkasten für die neue Frau Platz geschafft.“
Sylvie, 46, Büroangestellte aus Kärnten, hat Gloria Gaynors Lied „I
will survive“ als ihre Hymne für schwierige Zeiten auserkoren. Die
vierfache Mutter ist prinzipiell ein sehr zufriedener Mensch, wünscht
sich aber einen liberalen Mann voller Lebensfreude an ihre Seite.
Und, will sie noch unbedingt hinzufügen: „Bitte keinen Raucher, das
ist beim Küssen nicht so angenehm.“ Ihr Exmann war Sylvies große und
bisher einzige Liebe, vor zwei Jahren kam es zur Scheidung. Zwei der
gemeinsamen Kinder wohnen noch bei ihr, die beiden anderen stehen
schon auf eigenen Beinen. Die Kärntnerin findet, dass es in
Österreich noch immer zu sehr als Frauensache betrachtet wird, die
Kinder zu erziehen und alle Termine zu koordinieren: „Ich hoffe
schon, dass ich moderne Männer erzogen habe“, will Sylvie ihre
eigenen Söhne diesbezüglich einen anderen Weg gehen sehen. Ihre
glühenden Vorbilder sind ihre Eltern, die seit 63 Jahren verheiratet
sind: „Sie haben noch immer ihre Rituale. Sie gehen zum Beispiel
jeden Tag ein Stück miteinander spazieren.“ Das findet sie sehr
romantisch.
Mirko, pensionierter 57-jähriger Schichtleiter aus Tirol, ist seit
vier Jahren Single und bereit für die Liebe: „Wenn ich spazieren geh,
dann fehlt mir etwas an meiner Seite“. Die zukünftige Partnerin des
gebürtigen Kroaten soll liebevoll, herzlich und voller Sinnlichkeit
sein. Was für ihn sinnlich ist, davon hat er exakte Vorstellungen:
„Mit allen Sinnen das Leben genießen.“ Mirko war 27 Jahre lang
verheiratet. Die Ehepartner/innen haben sich auseinandergelebt. Der
zweifache Vater, der mit seinem Sohn und einer Katze zusammenwohnt,
macht gern Witze: „Eine Katze ist schön, aber eine zweibeinige Katze
wäre noch besser“, stellt er lächelnd in den Raum. Als Sohn eines
Gastarbeiters in den 1960er Jahren nach Österreich gekommen, liebt
Mirko seine Heimat Tirol. Er erinnert sich noch heute daran, als er
nach seiner Ankunft als Bub zum ersten Mal in seinem Leben Schnee
gesehen und sich wie im Paradies gefühlt hat. Der 1,92 m große
Hobby-Tennisspieler freut sich, bald eine attraktive Dame an seiner
Seite zu haben: „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frauen“,
schmunzelt er.
Annemarie, 55-jährige Schulbuslenkerin aus Niederösterreich, glaubt
definitiv noch an die große Liebe. Ein leichtes Leben hatte sie
bisher nicht, dennoch wagt sie die Suche nach dem Traummann erneut.
Die Niederösterreicherin war mit einem Alkoholiker verheiratet – das
war mit drei kleinen Kindern alles andere als leicht: „Man glaubt
immer, dass es besser wird, aber das wird es nicht. Der trinkt
weiter.“ Annemarie ließ sich scheiden. Danach hatte sie ein
Verhältnis mit einem verheirateten Landwirt, der ihr versprochen hat,
seine Frau zu verlassen: „Es war schön. Aber wenn du merkst, es gibt
keine gemeinsame Zukunft, dann musst du das beenden“, beschreibt sie
ihre damalige Situation. Die Berufsfahrerin ist lösungsorientiert,
wie sie erzählt: „Wenn der Bauer die Mistsuppe ausführt, mach ich
einfach das Fenster zu. Anstatt mich Stunden lang darüber
aufzuregen.“ Sie wünscht sich einen ebenso pragmatischen,
unverheirateten, ehrlichen, treuen und attraktiven Mann zwischen 50
und 60 Jahren. Der neue Partner darf gerne romantisch sein und
Annemarie mit einem Strauß Blumen und einem köstlichen Essen
überraschen, denn Romantik spielte bisher in ihrem Leben eine zu
kleine Rolle. Das soll sich jetzt ändern!
Die 24. Staffel von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ ist eine
Produktion des ORF, hergestellt von TALK-TV.
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